BAU-3d
Bau-3d

Die Technologie hinter der Erfassung und Planung von Wohngebäuden

Wir können uns als führendes Unternehmen in der Erfassung von Wohngebäuden etablieren, indem wir modernste Technologien wie 3D-Scans, Drohnen, digitale Fotografie und Datenfusion einsetzen. Der Prozess von der Erfassung bis zur Erstellung von Plänen erfordert Expertise und Präzision, bietet jedoch den Vorteil einer präzisen und effizienten Planung und Gestaltung von Wohngebäuden. Damit können wir wesentlich zur Verbesserung und Entwicklung der Bau- und Immobilienbranche beitragen.

Schritt 1: Die Erfassung der Wohngebäude

Der erste Schritt in der Arbeit von Bau-3D besteht darin, Wohngebäude auf präzise Weise zu erfassen. Hierbei kommen verschiedene Technologien zum Einsatz:

Drohnen: In einigen Fällen werden Drohnen eingesetzt, um Luftaufnahmen des Gebäudes aus verschiedenen Blickwinkeln zu machen. Dies ist besonders nützlich für die Erfassung von Gebäuden mit komplexen Dachformen.

Laserscanner: Mit hochpräzisen Laserscannern werden detaillierte 3D-Punktwolken der Innenräume im Slam-Verfahren erstellt. Diese Technologie ermöglicht es, die genaue Form und Struktur der Innenräume mit all ihren Details und Perspektiven zu erfassen.

Digitale Fotografie: Hochauflösende digitale Fotos werden verwendet, um Texturen und Farben der Gebäudefassade sowie der Innenräume festzuhalten. Zusätzlich können diese zur Berechnung feiner Details mittels Fotogrammetrie genutzt werden.

Die Kombination dieser Technologien ermöglicht es Bau-3D, ein umfassendes digitales Modell des Wohngebäudes zu erstellen.

Schritt 2: Nachbearbeitung und Fusion der Daten

Nach der Erfassung beginnt die Herausforderung der Datenverarbeitung. Die Rohdaten aus den Laserscans, Drohnenbildern und Fotos werden zusammengeführt und in ein einheitliches 3D-Modell umgewandelt. Dies erfordert spezialisierte Software und technisches Know-how.

Für den Innenbereich und Bodenperspektiven Aussen, werden bis zu mehrere tausend Fotos aus modernsten digitalen Spiegelreflexkameras verarbeitet.

Eine Rohe Punktwolke hat bis zu 500 mio Punkte, was 20 Fotos mit 24 mp für die Farbwerte, ohne geometrische Information, entspricht. Ein Scan dieser grösse entspricht in etwa einem möblierten Wohnzimmer.

Für die Aussenhülle wird das Areal zusätzlich mit Drohnen beflogen. Die Anzahl ist stark abhängig von dem Zielprojekt.

Digitale Entwicklung der Fotos: Die aufgenommenen Fotos werden digital entwickelt, um Farben und Texturen präzise wiederzugeben. Dies ist ein wichtiger Schritt, um das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes so realistisch wie möglich darzustellen.

Verarbeitung der 3d-Scans: Die Scandaten werden in strukturierte Punktwolken umgewandelt. Diese Punktwolken enthalten Millionen von Messpunkten, die die genaue geometrische Form des Gebäudes widerspiegeln.

Fusion der Daten: Die aufbereiteten Fotos und die strukturierten Punktwolken werden nun mithilfe von Kontrollpunkten in einen gemeinsamen Datensatz fusioniert. Diese Kontrollpunkte sind gut erkennbare Punkte, die in beiden Datensätzen vorhanden sind und als Referenzpunkte dienen. Sie gewährleisten die genaue Ausrichtung und Überlagerung der Daten. Über Kontrollziele können externe Vermessungen und andere Kontrollmaße hinzugefügt werden, um die Genauigkeit des Modells sicherzustellen.

Berechnung des Rohmodells: Auf Grundlage der fusionierten Daten wird das Rohmodell des Wohngebäudes berechnet. Dieses Modell enthält bereits eine erhebliche Menge an Detailinformationen und ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer präzisen 3D-Repräsentation.

Die sorgfältige Vorbereitung und Fusion der Daten stellen sicher, dass das resultierende 3D-Modell genau und zuverlässig ist, was von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der weiteren Planungs- und Bauprozesse ist.

Schritt 3: Remodellierung und Vereinfachung

Das 3D-Modell, das aus den erfassten Daten entstanden ist, kann sehr detailliert sein und viele Informationen enthalten, die für die Planung nicht relevant sind. In diesem Schritt erfolgt die Remodellierung und Vereinfachung des Modells. Das bedeutet, dass damit begonnen wird die Anzahl der Polygone des Modells drastisch zu reduzieren. Anschlissend werden diese bereits stark vereinfachten Modelle in ein Quadric - Mesh konvertiert um CAD eine gleichmässige Verteilung von Eckpunkten und Referenzflächen zu erhalten.

In dieser Phase werden auch störende Elemente oder Artefakte in den Datenbereich entfernt, um ein sauberes und genaues Modell zu erstellen. Dies kann beispielsweise das Entfernen von Rauschen aus den Laserscandaten oder die Anpassung von Texturfehlern in den Fotos umfassen.

Diese reduzierte Modellversion ist immer noch präzise, aber einfacher zu verarbeiten und zu analysieren. Es ist der Ausgangspunkt für die weitere Planung und Gestaltung.

Schritt 4: Pläne und Pubilkationen erstellen

Der letzte Schritt in diesem Prozess ist die Erstellung von Plänen und Bauprojekten auf Grundlage des erstellten 3D-Modells. Hierbei werden verschiedene Aspekte berücksichtigt:

Bauausführung: Das Modell hilft bei der Erstellung von Bauplänen und dient als visuelle Referenz für Bauarbeiter und Auftragnehmer.

Architektonische Planung: Das 3D-Modell dient als Grundlage für die Entwicklung architektonischer Pläne und Entwürfe. Hierbei können Änderungen und Anpassungen leicht vorgenommen werden, um den Bedürfnissen des Projekts gerecht zu werden.

Fazit: Die Zukunft der Bauindustrie

Die Verwendung von 3D-Scans zur Erstellung von BIM-Modellen ist ein Schlüssel zur Zukunft der Bauindustrie. Diese Technologie bietet Präzision, Effizienz und eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Projektbeteiligten. Mit BIM und 3D-Scans sind wir besser gerüstet, um nachhaltige, innovative und sichere Bauwerke zu schaffen, die die Anforderungen unserer sich ständig entwickelnden Welt erfüllen.

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